Videoüberwachung auf der Baustelle

Videoüberwachung auf der Baustelle
Miete, Aufbau & operative Überwachung

Baustellen und temporäre Projekte sind besonders anfällig für Diebstahl, Vandalismus und unbefugten Zutritt. Wir bieten dafür eine praxiserprobte Lösung: mobile Videotürme zur Miete, inklusive Aufbau, Inbetriebnahme und Anbindung an unsere Videozentrale.

Unser Fokus liegt auf Baustellen, Industrieflächen und sensiblen Projekten – bis hin zu Bereichen der kritischen Infrastruktur. Ziel ist eine zuverlässige Abschreckung, klare Alarmprozesse und eine saubere, nachvollziehbare Dokumentation – technisch und organisatorisch so umgesetzt, dass der Betrieb datenschutzkonform geplant werden kann.

Unser Leistungsumfang

  • Vermietung & Aufbau von Videotürmen (kurz- oder langfristig)
  • Projektbezogene Planung: Standortwahl, Blickwinkel, Abschreckung, Energie
  • Live-Aufschaltung zur Videozentrale (Fernzugriff, Ereignisbearbeitung)
  • Alarm- & Eskalationsprozesse (Verifizierung, Dokumentation, Weitergabe nach Freigabe/Regelung)
  • Reporting (Ereignisse, Zeiten, Export/Archivierung nach Vorgabe)
  • Datenschutz-Unterstützung: Beschilderung, Speicherlogik, Zugriffskonzepte, Dokumentation

Unser Standard auf Baustellen: Videoturm PRO AI 5MQ4 MKII

In den meisten Projekten setzen wir auf den Videoturm PRO AI 5MQ4 MKII – ein mobiles Mehrkamera-System mit KI-Analyse, Alarmtechnik und 4G/LTE-Anbindung. Dadurch ist die Lösung schnell einsatzbereit – auch ohne vorhandene Infrastruktur vor Ort.

  • Turmhöhe: ca. 5,3 m
  • 5 Kameras: 1× PTZ (4 MP, 32× Zoom, IR bis 200 m) + 4× Fixkameras (8 MP) mit KI-Analyse (IR 60 m)
  • NVR mit 1 TB SSD, integriertes professionelles Alarmsystem
  • Schutzsensorik am Turm (Lage-/Stoß-/Dreh-/Öffnungssensoren)
  • 4G/LTE Live-Video (Dual-SIM), Wi‑Fi und GPS
  • LED-Beleuchtung + Warn-Megafon, Umfeldsensorik (z. B. Radius um den Turm)
  • Energie: Akku + Laden über 230V oder Generator; optional Solar (ca. 1350 W) und Wind (ca. 400 W)

Vorteil im Baustellenbetrieb: schnelle Umsetzung, klare Alarmierung und hohe Abschreckung – kombiniert mit einer Struktur, die sich gut in operative Prozesse (Videozentrale / Interventionskette) einbinden lässt.

Der Videoturm wird über 4G/LTE in unsere Videozentrale eingebunden. Je nach Projekt definieren wir: Überwachungszeiten (z. B. außerhalb der Arbeitszeiten), Alarmregeln (Zonen/Zeiten) und einen Eskalationsprozess (Verifizierung → Dokumentation → Reaktion).

  • Live-Ansicht für Bauleitung / Sicherheitsverantwortliche (Rollen & Rechte)
  • Ereignisbasierte Bearbeitung (z. B. KI-/Zonenerkennung, Sensorik)
  • Optionale Abschreckung: Licht / Megafon / Warnhinweise (projektabhängig)
  • Dokumentation und Export relevanter Sequenzen nach Prozessvorgaben

Videoüberwachung ist rechtlich möglich, aber an klare Pflichten gebunden. Deshalb unterstützen wir Sie bei der technischen und organisatorischen Umsetzung zentraler Anforderungen – insbesondere bei öffentlich zugänglichen Bereichen und Baustellen mit wechselndem Publikumsverkehr.

  • Rechtsgrundlage & Zweck: Zweck klar definieren (z. B. Diebstahl-/Vandalismusprävention, Schutz von Personen/Eigentum) und Interessenabwägung dokumentieren.
  • Hinweisschilder: gut sichtbar an Zugängen/Hotspots (Verantwortlicher, Zweck, Speicherdauer, Betroffenenrechte/Info-Link).
  • Speicherbegrenzung: Aufnahmen nur so lange wie nötig – in der Praxis häufig max. 72 Stunden, falls kein Vorfall vorliegt.
  • Datenminimierung: Blickwinkel/Maskierung so einstellen, dass nur der erforderliche Bereich erfasst wird (keine dauerhafte Erfassung öffentlicher Wege ohne Notwendigkeit).
  • Keine verdeckte Überwachung: Transparenz ist Pflicht – verdeckte Videotechnik ist regelmäßig unzulässig.
  • DSFA/DSPIA: bei weiträumiger, systematischer Überwachung öffentlich zugänglicher Bereiche kann eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich sein.
  • TOMs (Art. 32 DSGVO): Zugriffskontrolle, Rollen, Protokollierung, sichere Übertragung, definierte Prozesse für Export/Weitergabe.

Hinweis: Die rechtliche Gesamtverantwortung (Zweck, Rechtsgrundlage, Informationspflichten) liegt beim Betreiber/Verantwortlichen. Wir liefern die technische Umsetzung, Dokumentationsbausteine und praxistaugliche Prozesse.

Typische Einsatzbereiche

  • Baustellenüberwachung (Diebstahl, Vandalismus, unbefugter Zutritt)
  • Temporäre Sicherheitszonen bei Umbauten, Sanierungen, Infrastrukturprojekten
  • Industrie- und Logistikflächen, Lagerplätze, Zufahrten
  • Sensible Projekte / kritische Infrastruktur (projektabhängig, mit erhöhten Anforderungen)

So läuft ein Projekt ab

  • Kurze Bedarfsklärung: Fläche, Risiken, Zeiten (Tag/Nacht), Stromsituation
  • Standortplanung: Sichtachsen, Zonen, Abschreckung, ggf. Maskierung
  • Aufbau & Inbetriebnahme: Turm stellen, Energie konfigurieren, LTE-Anbindung testen
  • Aufschaltung Videozentrale: Rollen, Zugriffe, Alarmregeln & Eskalation festlegen
  • Betrieb: Ereignismanagement, Dokumentation, Reporting nach Vereinbarung

Angebot für Ihre Baustelle?

Teilen Sie uns Standort, Laufzeit und die gewünschte Überwachungszeit mit – wir empfehlen die passende Turm-Konfiguration (Energie, Abschreckung, Alarmregeln) und erstellen ein Angebot inkl. Aufschaltung zur Videozentrale.

* Technische Daten und Konfigurationen können je nach Projekt variieren. Für ein verbindliches Angebot erstellen wir eine standortspezifische Auslegung (Kameras, Energie, Alarmregeln, Betriebszeiten).